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Ein Hobbit bei Outlander

27/05/2018

Und wieder einmal sorgt die beliebte Serie Outlander für Schlagzeilen! ‚Outlander‘ basiert auf der Buchreihe ‚Highland Saga‘, die mit einer Zeitreise ins 18. Jahrhundert in Schottland beginnt. Es geht unter anderem um die Jakobitenaufstände von 1745 unter dem Prinzen Charles Edward Stuart – besser bekannt als Bonnie Prince Charlie. Die erste Staffel nach dem Buch ‚Feuer und Stein‘ spielt ausschließlich in Schottland, wohingegen die 2. Staffel größtenteils in Frankreich spielt. Und dennoch wurde die Serie hauptsächlich im wunderschönen Schottland gedreht!

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass fünf neue Schauspieler für diverse Rollen in der Serie gecasted wurden. Natalie Simpson (Les Miserables), Simona Brown (Kiss me first), Caitlyn O’Ryan (a Newcomer) and Tim Downie (The Kings Speech) werden wir also noch in den nächsten Staffeln der Serie zu sehen bekommen. Der fünfte im Bunde sorgte jedoch erstmal für Schnappatmungen in den Reihen der Filmfreunde, denn es ist niemand geringerer als Billy Boyd, den man wohl am besten kennt als Pippin der Hobbit aus der ‘Herr der Ringe’-Trilogie. Der gebürtige Glasgower ist nun schon der zweite aus dem Tolkien Bereich, der für Outlander ausgewählt wurde. In den ersten beiden Staffeln spielte Graham MacTarvish, der ebenfalls aus Glasgow stammt, die Rolle des Dougal MacKenzie, Jamies Onkel mütterlicherseits. Graham MacTarvish kennt man auch als Dwalin den Zwerg aus den Hobbit Filmen. Billy Boyd wird die Rolle des reichen Rechtsanwaltes Gerard Forbes übernehmen, einem guten Freund von Jamies Tante Jocasta, gespielt von niemandem geringeren als Maria Doyle Kennedy (The Tudors).

Während wir gespannt auf die neue Staffel warten, kann man im Zuge unserer Erlebnis-Busreisen unter anderem auch in die Heimatstadt von Billy Boyd und Graham MacTarvish besuchen, z.B.  auf unserer Outlander-inspirierten ReiseGlasgow ist übrigens auch der Wohnort von Sam Heughan und Caitriona Balfe, die die Hauptrollen von Jamie und Claire Fraser spielen.

Natürlich ist die Cathedral von Glasgow ein absolutes Muss – vor allem auch für Outlander-Fans! Diese Kathedrale diente als L’Hôpital des Anges, das Krankenhaus in Frankreich, in dem Claire mithalf. Darüber hinaus befindet sich dort der Sarg des Schutzheiligen Glasgows, St. Mungo, nach dem die Kathedrale benannt wurde. Diesen kann man in der unteren Krypta besichtigen. Zudem kann man auch einem Gottesdienst beiwohnen, denn die High Kirk von Glasgow wird noch aktiv genutzt. Anschließend kann man dann noch die Necropolis besichtigen, die überhalb der Cathedral gelegen ist und von wo man einen wunderbaren Ausblick über die größte Stadt Schottlands hat.

Was man sich in Glasgow außerdem auf keinen Fall entgehen lassen sollte, ist über den Georges Square zu schlendern. Neben Statuen von Sir Walter Scott kann man sich z.B. auch Robert Burns und James Watt anschauen, sowie beeindruckende Kriegsdenkmäler. Gemütliche Bänke laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und diesen imposanten Platz, der nach König George III benannt wurde, auf sich wirken zu lassen. Auch die City Chambers gleich nebenan, deren Grundstein in 1883 gelegt wurde, sollte man gesehen haben.

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