Home » Allgemein » Review zur 4. Staffel Outlander/ Folge 12
Review zur 4. Staffel Outlander/ Folge 12

Von unserer Outlander Spezialistin:
Wie immer spiegelt dieser Bericht eine Zusammenfassung der laufenden Folge und meine eigene Meinung wider, und nicht die Meinungen von anderen Personen involviert mit unserem Reiseunternehmen “Rob Roy Tours”.

PROVIDENCE

Zum vorletzten Mal darf ich nun eine Zusammenfassung der aktuellen Folge der 4. Staffel Outlander für euch schreiben. Diese Episode war eine schauspielerische Glanzleistung besonders von Seiten Richard Rankins, doch auch sonst war sie hervorragend. Ganz deutlich wurden hier auch die Unterschiede in den Kulturen gezeigt. Jede Nation hat eigene Kulturen, Bräuche und Sitten. Natürlich haben auch die Schotten ganz viele eigene Bräuche und Sitten, die wir unseren Reisegästen auf unseren Schottlandrundreisen nähern bringen.

In der Einleitungsszene sehen wir Native Americans beim Whiskytrinken – ein Fass Whisky wird am Ende der Episode eine sehr wichtige Rolle tragen.

Wir beginnen diese Outlander Folge da, wo sie das letzte Mal so tragisch geendet hat, nämlich mit dem armen Roger, der zwar die langen Strapazen der Wanderschaft überstanden hat, doch nun vom gesamten Stamm der Mohawk halb tot geprügelt wird. Roger, der ihre Sitten und Gebräuche nicht kennt, versucht sich nur zu schützen, aber wagt es nicht, sich zu wehren. Vielleicht war genau das der Fehler, denn es wird nun beschlossen, dass er weiterhin ihr Gefangener bleiben wird.

Viele hunderte Kilometer weit entfernt berichtet Fergus den Anhängern Murtaghs von dessen Festnahme. Sie befürchten, dass Murtagh ein fairer Prozess verwehrt wird, und dass er ohne Umschweife am Galgenstrick aufgeknöpft werden wird. Daher beschließen sie, ihn zu befreien.

Das Anwesen von Tante Jocasta, River Run
Lord John erzählt Brianna, dass Stephen Bonnet gefangen genommen wurde. Diese Nachricht wirft Brianna total aus dem Gleichgewicht. Lord John rät ihr allerdings, nicht öffentlich zu sagen, was der Schurke auch ihr angetan hat, denn es würde nur Schande über sie bringen. Bonnet würde deswegen auch keine schlimmere Strafe bekommen, als die, die er ohnehin schon für seine anderen Schandtaten büßen müsse. Er soll nämlich am Galgen baumeln, bis zum Tode.
Brianna nimmt die Erinnerung an Bonnet so mit, dass sie zu schwanken beginnt. Doch dann sagt sie etwas Schockierendes: sie will ihren Peiniger sehen. Lord John rät ihr davon ab. Brianna gibt zu, dass es ihr nicht darum geht, Bonnet hängen zu sehen, sondern um mit ihm zu reden. Lord John meint dann, dass es aber Jamie so gar nicht freuen würde, wenn er ihr erlaube mit einem verurteilten Mörder zum Nachmittags-Kaffekränzchen zu gehen, woraufhin Bree ihm Jamies Brief überreicht. Wir hören nun zum ersten Mal Jamies berührende Worte an seine Tochter. Ich weiβ ja nicht, wie es euch gegangen ist, aber ich war schon sehr neugierig, was denn in dem Brief drinsteht. Unter anderem bittet Jamie sie darum zu versuchen, anstelle von Rache Vergebung in ihrem Herzen zu finden. Nun versteht Lord John sie besser und verspricht ihr zu helfen. Danach bittet er sie, ob er seine Hand auf ihren gewölbten, wachsenden Bauch legen dürfe. Als er das Kind spürt, haucht er seinen Unglauben daran, dass es real ist, geradezu hinaus in die Welt. Brianna nickt und flüstert, “Ich weiβ”.

Wir befinden uns wieder im Dorf der Mohawk
Roger flechtet immer noch Knoten in sein Armband, das nun mittlerweile schon so lang ist, dass es eher einer Halskette ähnelt. Eine der weiblichen Stammesmitglieder befiehlt ihm, Holz zu bringen. Sie ist alles andere als freundlich zu ihm. Roger scheint zum Sklaven der Eingeborenen geworden zu sein. Eine weitere Angehörige des Stammes, die ein Kind in den Armen hält, spricht ihn nun in verschiedenen Sprachen an, u.a. Französisch, worauf Roger reagiert. Sie gibt ihm Kräuter, die seine Schmerzen lindern werden. Roger ist sehr dankbar dafür und sagt ihr, dass ihr Kind sehr hübsch sei. Man sieht nun das Baby, das den Stammesmitgliedern so gar nicht ähnelt mit seiner blassen Haut und den blonden Haaren. Die blauen Augen soll es vom Vater haben – also eindeutig kein Mohawk – was ihre Freundlichkeit Roger gegenüber erklärt. Roger vertraut ihr nun so sehr, dass er sie bittet, ihm bei der Flucht zu helfen. Doch sie lehnt ab, denn er müsse erst einmal heilen. Kaheroton, ein Stammesmitglied, der Roger schon auf der langen Rast immer wieder gemustert hat, geht nun dazwischen und warnt die Squaw, die Johiehon heiβt, sich von Roger fernzuhalten. Er könne kein guter Mann sein, wenn er von seinen eigenen Leuten verkauft wird. Kaheroton schenkt Johiehon eine Kette, die sie dankend annimmt. Sie erinnert ihn jedoch daran, dass Frieden – sowie Krieg – in den Köpfen der Menschen beginnt.

Drehort des Mohawk-Dorf in Outlander (Pitlochry, Schottland)

 

Wilmington
Lord John hat Brianna mit der Kutsche zum Gefängnis gebracht, wo Bonnet gefangen gehalten wird. Bree ist sichtlich aufgewühlt und John Grey bietet ihr seinen Arm an, wonach sie sich erleichtert zu fühlen scheint. Sie gesteht ihm, dass es unmöglich ist, ihn nicht lieb zu haben.

Zurück im Dorf der Mohawk
Roger fragt den Stammeshäuptling, ob er Holz für sein Feuer möchte, doch er bekommt keine Antwort. Deutlich ist in seinem verzweifelten Gesicht abzulesen, dass ignoriert zu werden schlimmer ist, als Schläge. Doch er lächelt Johiehon zu und sie erwidert es. Kaheroton befiehlt ihm, das Holz hier zu lassen, woraufhin Roger ihn unterbricht und auf eine Stelle deutet, ob er das Holz dort hin legen solle. Daraufhin springt Kaheroton erbost auf und will auf Roger los gehen, doch Johiehon geht dazwischen und erinnert Kaheroton daran, dass Roger ihre Sitten und Bräuche nicht kennt, und nicht weiβ, dass es eine Beleidigung ist, dazwischenzureden und man nicht mit dem Finger auf etwas deutet. Kaheroton scheint das zu begreifen, doch es scheint ihn auch zu ärgern, dass sich die Frau, die er offensichtlich begehrte, für Roger einsetzt. Daher gibt er Roger einen ordentlichen Schubs. Der Häuptling geht nun selber dazwischen und entscheidet, dass Roger nichts gelernt hätte und daher nicht mehr von Nutzen für den Stamm sei. Er soll in die Hütte gebracht werden. In Johiehon Gesicht kann man lesen, dass dies nichts Gutes verheiβt. Kaheroton bringt Roger selber in die Hütte, wobei er nun von ihm wissen will, wie es dazu kam, dass er von seinen Leuten verkauft wurde. Roger gibt nun zu, dass es wegen einer Frau war, woraufhin ihm der Eingeborene den guten Rat gibt, keine anderen Frauen anzulächeln.

Unsanft wird Roger in die aus Ästen und Blättern gebaute Hütte geschubst. Stöhnend vor Schmerzen beginnt er nun, die Kräuter zu kauen, die ihm Johiehon geschenkt hatte. Plötzlich hört Roger eine Stimme hinter sich, die ihn auf französisch anspricht. Der Mann, den er zuvor noch nicht bemerkt hatte, hat blasse Haut, so wie er, dunkelblondes Haar und blaue Augen, so wie die des Kindes. Er ist Franzose, ein Pater, namens Alexandre Ferigault. Roger erfährt nun von ihm, wo er sich befindet, und dass er in “New York” ist. Ein verzweifeltes Lachen entkommt Rogers Kehle, als er realisiert, dass er zu Fuβ von North Carolina nach New York gelaufen war. Doch auch der Pater sieht alles andere als glücklich aus. Er gibt zu, der Grund, weswegen er sich in dieser misslichen Lage befände, wäre, weil er sich verliebt habe. Roger scheint nun eins und eins zusammenzuzählen.

Loch am Faskally Forest, Perthshire

 

Fergus sitzt inzwischen über einem Areal von Fingerhüten, Löffeln und Bechern gebeugt in seiner Stube. Marsali fragt ihn verwundert nach dem Grund, doch schnell begreift sie, dass er an einem Fluchtplan für die Befreiung Murtaghs tüfftelt. Sie schluckt schwer, denn sie weiβ genau, wie riskant dieser Plan werden könnte. Doch sie bietet ihre Hilfe an, Murtagh muss befreit werden und sie hat keinerlei Zweifel daran, dass es Fergus gelingen wird. Fergus gibt zu, dass er wünschte, Jamie wäre hier und ob sie nicht vielleicht doch das Angebot annehmen sollten, auf Frasers Ridge zu ziehen.

Währenddessen zurück in der Hütte im Mohawk Dorf
Der Pater erzählt seine Geschichte, dass er erst lange in Frieden mit dem Stamm gelebt und viele von ihnen zum christlichen Glauben bekehrt habe. Doch dann wäre er krank geworden und eine Frau haben ihn gesund gepflegt. Sie haben sich verliebt und ein Baby bekommen. Doch das war nicht der Grund, warum er nun hier in der Hütte sitzt, denn die Mohawk haben der Verbindung sogar zugestimmt und das Baby im Stamm aufgenommen. Doch durch seine Fleischessünde wäre er nun nicht mehr in der Lage, das heilige Ritual der Taufe durchzuführen, denn sonst hätte er Angst, mit seiner Schande die arme Seele des Kindes zu beflecken. Dass er abgelehnt hatte, sein eigenes Kind zu taufen, war der Grund, warum er nun geächtet würde. Die Worte, mit denen er seine Gefühle für Johiehon beschreibt, erinnern Roger an Bree. Alexandre Ferigault murmelt, dass seine Gebete nicht erhört wurden, als Stammesmitglieder in die Hütte kommen und ihm befehlen sich nackt auszuziehen, um unbekleidet seinem Gott gegenüberzutreten. Er gehorcht und bittet Roger, für ihn zu beten.

Roger versucht verzeifelt einen Ausweg zu finden, um fliehen zu können und findet heraus, dass der Boden der Hütte aus Erde besteht. Er versucht also, sich einen Weg in die Freiheit unter der Wand der Hütte hindurch zu graben.
Als es dunkel wird, hört man einen Schmerzensschrei durch das Dorf hallen. Alexandres Schrei. Kurz darauf wird die Tür geöffnet und der Pater unsanft in die Hütte geschubst. Wimmernd liegt er auf der Erde und Roger sieht, dass ihm ein Ohr abgeschnitten wurde. Roger versucht die Wunde des sich vor Schmerzen windenden Mannes zu säubern und beginnt dann, ein Gebet zu sprechen, was dem gottesfürchtigen Franzosen Kraft gibt. Er berichtet, dass die Mohawk ihm abermals die Chance angeboten hätten, sein Kind zu taufen. Würde er bei Morgengrauen ablehnen, würden sie ihn binden und an seinen Füβen Flammen lecken lassen, solange, bis sein Körper den Kampf gegen die zugefügten grausamen Schmerzen aufgibt. Alexandre gibt an, es schon einmal mitangesehen zu haben, und dass es dem Unglückseligen drei Tage lang nicht vergönnt gewesen war zu sterben. Um ihre Drohung deutlich zu machen, haben sie ihm das Ohr abgeschnitten. Roger erinnert seinen neuen Freund nun daran, dass die Native Americans bestimmt nicht wüssten, wie denn das heilige Ritual der Taufe richtig aussehen müsse und, dass er einfach andere Worte nutzen solle, so dass sie zwar glauben, er würde die Taufe vollziehen, er es aber gar nicht tut. Doch Alexandre kann selbst diese Notlüge nicht auf seinem Gewissen ruhen lassen. Er sieht sein Schicksal als Strafe Gottes für die Sünden seiner Fleischeslust an. Roger erzählt dem Franzosen nun von Brianna, was er für sie getan hat und was ihm seither widerfahren war. Diese Szene ist eine hervorragende schauspielerische Leistung von Seiten Richard Rankins. Es herrscht Taschentuchalarmstufe rot! Die schrecklichen Dinge, die Roger durchmachen musste, haben ihn sichtlich verändert. Wie sollte es auch anders sein. So gibt er dem Pater den Rat, mit ihm zu fliehen und sich zu retten. Und tatsächlich hilft Alexandre Roger beim Graben des Tunnels.

Man sieht die wundervolle Landschaft der Faskally Woods und Loch Faskally in Perthshire, Schottland, wo die Szenen für das Dorf der Mohawk gedreht wurden. Die Faskally Woods besuchen wir natürlich auch auf unserer Outlander-Tour und können ein Gefühl für den Drehort des Outlander Mohawk-Dorfs bekommen.
Fast haben sie es geschafft, doch die Zeit ist gegen sie, denn schon graut der Morgen und die Mohawk verlangen eine Entscheidung von Alexandre. Der Pater gibt sich auf, um Roger noch etwas mehr Zeit zu verschaffen und wählt somit den sicheren Weg zum Tod. Roger versucht fieberhaft den Fluchttunnel noch ein wenig zu vergrößern, damit er sich durchzwängen kann.

Mohawk-Dorf in Outlander – Faskally Wald bei Nacht

 

Inzwischen laufen in Wilmington ebenfalls Vorbereitungen für eine Flucht. Und zwar die von Murtagh.

Zeitgleich kommen John Grey und Brianna beim Gefängnis an. Bree ist sichtlich nervös, doch sie will nach wie vor mit Bonnet sprechen. Fergus verteilt weiter Schießpulver, ohne zu wissen, dass sich Lord John und Bree in unmittelbarer Nähe befinden. Brianna und Lord John werden von den Wächtern eingelassen, doch Brianna möchte Bonnet ganz alleine gegenübertreten. Lord John versichert ihr dann zumindest, dass er vor der Türe warten würde. Bree macht sich bereit, ihrem Peiniger gegenüberzustehen, während sich Fergus und Murtaghs Männer bereit machen, Murtagh zu befreien.

Brianna geht zu Stephen Bonnet in die Zelle. Er scheint sie erst nicht zu erkennen, doch bei genauerem Hinsehen scheint er wieder genau zu wissen, wer sie ist. Ihren Namen kennt er allerdings nicht, daher nennt ihn Brianna und erzählt ihm auch, dass sie die Tochter von Jamie und Claire ist. Diese Neuigkeit lässt den Schurken allerdings ziemlich kalt. Brianna schaut angewidert und will ihm dann ein “Abschiedgeschenk” geben, das ihm eventuell das Sterben erleichtern soll: Vergebung und das Wissen, dass er Vater eines Kindes ist, das bleiben wird, wenn er diese Erde verlässt. Doch Brianna versichert ihm, dass sie alles daran setzen wird, damit das Kind nicht so wird, wie er. Als sie gehen will, gibt ihr Bonnet einen Edelstein, als “Unterhalt” für das Kind und bittet sie, gut auf das Baby aufzupassen.

Inzwischen verschaffen sich Murtaghs Männer Zutritt zum Gefängnis und scheitern beinahe wegen Lord John, der sie aufhalten will. Doch als er Fergus sieht, lässt er von ihnen ab. Es gelingt ihnen, Murtagh zu befreien. Murtagh und John Grey sind nicht sonderlich erfreut sich wieder zu sehen, wobei Lord John keineswegs überrascht ist, dass es im Gefängnis passiert. Murtagh will Brianna zurück nach River Run bringen, doch Lord John lehnt vehement ab, denn bei Murtagh wäre Bree in zu großer Gefahr. Sie verlassen das Gefängnis, nehmen sogar den überwältigten Wachmann mit, doch Bonnet lassen sie zurück. Niemand hatte im Eifer des Gefechtes bemerkt, dass dem Wachmann die Schlüssel aus der Tasche gefallen waren – niemand auβer Stephen Bonnet, der sich nun versucht zu befreien. Nun erfahren wir auch, warum Fergus all das Schießpulver verteilt hatte, denn das gesamte Gebäude fliegt mit einem Lauten Knall in die Luft.

Roger hat es geschafft, er kann aus der Hütte fliehen und rennt um sein Leben. Hinter sich hört er die schmerzerfüllten gellenden Schreie Alexandres durch das Dorf hallen.

Währenddessen zurück in Wilmington
Lord John und Brianna werden von Wachposten gefragt, ob sie unversehrt seien und werden darauf aufmerksam gemacht, dass Murtagh Fitzgibbons befreit wurde. Lord John, der sehr wohl weiβ, wo sich Murtagh aufhält, zeigt nun seine Loyalität seinen Freunden und deren Familie gegenüber, indem er angibt, leider nicht weiterhelfen zu können.

Loch Dunmore im Faskally Wald, Schottland

 

Roger rennt immer noch durch den Wald. Doch die Todesschreie des Paters verfolgen ihn und gehen ihm bis ins Gebein. Er weiβ, er kann nichts für den Franzosen tun, kann ihm nicht das Leben retten, doch er kehrt um und rennt zurück zum Dorf. Der Anblick, der sich ihm bietet, ist abscheulich. Der Pater steht auf einem Scheiterhaufen, wo das Feuer extra schwach gehalten wird, damit es nur gierig an den Füßen des zum Tode verurteilten leckt, aber ihn nicht ganz verschlingt. Der Schmerz muss unsagbar groß sein für Alexandre. Die Qual steht im deutlich ins Gesicht geschrieben, genauso wie der Wunsch zu sterben, doch die geringen Flammen werden ihm diesen Wunsch noch lange nicht erfüllen. Johiehon steht mit ihrem Kind im Arm gegenüber von Alexandre und sie blicken sich sehnsüchtig und leidgeplagt an. Der Schmerz und die Liebe in den Augen der beiden reicht um Taschentuchalarm auszurufen.

Roger, der abermals die Gelgenheit auf Flucht in den Wind schießt, sein eigenes Leben schon wieder für das eines anderen Menschen aufs Spiel setzt, springt nun hinter den Büschen hervor. Er nimmt eines der Whiskyfässer (erinnert ihr euch an die Einleitungsszene?) und wirft es in die Flammen. Der Alkohol entfacht augenblicklich eine wahre Feuersbrunst, die Alexandres Leiden beendet und den Körper des Franzosen verschlingt. Kaherton packt nun Roger am Kragen und blickt ihn verärgert, aber auch beeindruckt an. Niemand beachtet Johiehon, wie sie ihr Baby behutsam auf die Erde nieder legt und auf ihren Geliebten zugeht. Als Kaherton bemerkt, was sie vor hat, ist es schon zu spät, Johiehon wurde schon von den gierigen Fängen des Feuers erfasst und ist nun wieder mit ihrer wahren Liebe im Feuertod vereint.

Loch Faskally in Perthshire in der Nähe des Mohawk-Dorfs in Outlander

Ich bin froh, dass man diese Szenen mit Musik untermauert hat, denn die Schreie wären unerträglich gewesen. Kaherton, der sie geliebt hatte, hebt nun ihr Baby auf und drückt es an sich. Und nun zeigt auch dieser tapfere Krieger Gefühle und bricht in Tränen aus. Roger ist auch den Tränen nahe, denn er wird nun wieder in gewahrsam genommen, seine Chance auf Flucht, abermals vertan.

Nur noch eine Folge fehlt uns in der vierten Staffel Outlander, die wieder viel zu schnell wieder ist. Ich glaube, vom Staffelfinale der Staffel 4 nächsten Sonntag können wir Großes erwarten.

Copyright © 2019 Rob Roy Tours – Reiseveranstalter für Busrundreisen, Bahnreisen, Whiskyreisen, Autorundreisen und individuelle Reisen in Schottland