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Review zur 4. Staffel Outlander/ Folge 7

Lisa, Outlander-Tour Reiseleiterin
Wie immer spiegelt dieser Bericht eine Zusammenfassung der laufenden Folge und meine eigene Meinung wider, und nicht die Meinungen von anderen Personen involviert mit unserem Reiseunternehmen “Rob Roy Tours”.

“Down the Rabbit Hole”

Der Titel dieser Folge bezieht sich auf die Geschichte von Alice im Wunderland, als Alice in eine ihr unbekannte Welt abtaucht, so ähnlich wie Brianna in dieser Outlander Folge.

Nach den üblichen Rückblicken auf vergangene Folgen und dem Titelsong sehen wir die Einleitungsszene, in der eine Frau ein Peanutbutter und Jelly Sandwich streicht. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um Brianna. Brianna sieht man tatsächlich in der ersten Szene, wie sie durch Schottlands unberührte Wildnis stapft. Heutzutage ist es in den meisten Ländern schwierig, noch wilde Natur zu finden. Jedoch ist dies in Schottland durchaus noch möglich, besonders um die Gegend von Glencoe und Rannoch Moor. Abseits der Straßen könnten man meinen, dass man selbst eine Zeitreise in längst vergange Zeiten macht. In Glencoe wurde bereits ganz zu Anfang der 1. Outlander Staffel gefilmt und zwar die ersten Szenen der 1. Folge Outlander sowie die Einleitung und das Titelbild. Das wilde Glencoe besuchen wir natürlich auch auf unserer Outlander-inspirierten Buserlebnisreise 2019.

 

Mit altmodischen Gewändern und einer sehr alten Landkarte stapft Brianna Randall duchs Nirgendwo. Sie stürzt und fällt, wobei sie sich den Knöchel verstaucht. Sie sammelt ihre paar Habseligkeiten zusammen und packt sie in ihren wollenen Umhängebeutel, der geradezu 60er Jahre schreit. Brianna sieht eher fehl am Platz aus, dennoch hat sie den Ausdruck von absoluter Zielstrebigkeit ins Gesicht geschrieben und man merkt ihr an, dass sie ihr Vorhaben durchsetzen wird, komme was wolle. Unter Schmerzen rappelt sie sich auf und humpelt weiter. Ihren verstauchten, geschwollenen Knöchel kühlt sie in einem nahegelegenen Fluss ab, der zu dieser Jahreszeit eiskalt sein muss. Trotz Schmerzen gibt Brianna nicht auf und humpelt weiter ihrem Ziel entgegen.

Durch die exakt selbe Gegend – nur ca 200 Jahre später – fährt ein Auto auf einer betonierten Straße. Roger und Fiona sind gemeinsam auf dem Weg zum Hügel von Craigh na Dun. Roger bietet uns einen ungewohnten Anblick, denn er hat sich seinen Bart abrasiert. Beinahe erscheint er nackt. Fiona kommentiert hierzu, dass sie hofft, dass das Reisen durch die Zeit tatsächlich Realität ist, denn ansonsten habe er sich für nichts und wieder nichts den schönen Bart abrasiert. Roger geht noch einmal die Dinge durch, die er eingepackt hat: Geld, Kompass, Karte, Messer, Edelstein. Nun sieht man den Hügel mit dem Steinkreis – Craigh na Dun.

Aussicht vom Hügel des Craigh na Dun

Der Hügel existiert, nicht jedoch die Steine. Diese sind nur Filmatrappen. Doch der Hügel liegt in einer atemberaubenden Landschaft nahe den Shiehallion Mountains und dem Tay Forest Park auf einer Privatfarm, wo sich Schafe tummeln. Doch obwohl sich dort kein wirklicher Steinkreis befindet, ist dieser Ort magisch. Nicht alleine deswegen, da er tatsächlich ein Fort Hill ist.

Roger vernimmt das Brummen und Summen der Steine, doch Fiona kann sie nicht hören. Sie umarmen sich noch einmal zum Abschied und dann geht Roger auf den größten der Steine zu und berührt ihn.

 

Brianna befindet sich im Wald. Es ist bereits Nacht und sie entfacht ein Feuer mit einem Streichholz – welches es zu dieser Zeit natürlich auch noch nicht gegeben hat. Ihr Knöchel scheint sie immer noch zu schmerzen. Sie holt ein in Papier gewickeltes Päckchen aus ihrem Beutel hervor und nun bestätigt sich meine Vermutung zu Beginn, denn es handelt sich um ein Sandwich, in welches sie hungrig ihre Zähne schlägt. Am nächsten Morgen humpelt sie weiter, sichtlich bereits am Ende ihrer Kräfte. Doch in der Ferne sieht sie Rauch aufsteigen, was auf ein Haus hindeutet und damit das Versprechen auf Hilfe und Unterschlupf. Tapfer kämpft sie sich voran, doch ihre Kraft versagt nun entgültig und sie bricht zusammen.

Ein Rückblick folgt, an eine Zeit, wo Bree Randall noch Teenager war. Sie schläft im Familienauto und ihr Vater, Frank, nimmt sie behutsam auf die Arme und trägt sie ins Haus. Irgendjemand muss Brianna auch tatsächlich hochgehoben und weggebracht haben, denn in der darauffolgenden Szene sieht man sie umsorgt und in Decken gehüllt auf einem Bett erwachen. Und dann hört man eine Stimme, die uns wohl bekannt ist – Laoghaire. Sie erklärt, dass sie Brianna zusammengesunken am Moosboden vorgefunden habe und sie keine andere Wahl hatte, als sie mitzunehmen. Ein kleines Mädchen ist ebenso im Raum, hierbei handelt es sich um Joanie, die jüngste Tochter Laoghaires. Ich grinse vor mich hin, denn ich weiß genau, wo diese Szenen gedreht worden sind – nämlich in Culross, im Februar diesen Jahres. Ich war damals mit einer Freundin vor Ort beim Dreh, doch natürlich konnte man nicht sehen, was bei den Innenaufnahmen gefilmt wurde. Wir hörten ein “Absolute Ruhe bitte, Kamera läuft“, doch nun offenbart sich uns auch, was wir damals verpasst hatten:
Laoghaire versorgt Bree nun mit Essen. Vollkommen ausgehungert stürzt Brianna sich förmlich darauf und bemerkt, dass dies wohl das beste Hühnchen sei, was sie je gegessen habe. Laoghaire lächelt verlegen und murmelt, “Wenn’s nur so wäre”. Sie gibt zu, dass es sich um eine stinknormale Taube handle, woraufhin Brianna kurz zu kauen aufhört und anmerkt, dass es in England ganz anders zubereitet werden würde. Laoghaire horcht nun interessiert auf und fragt ihren Gast, ob sie denn aus England kommen würde, denn ihr Akzent wäre sehr außergewöhnlich. Brianna verrät ihr, dass sie auf dem Weg zu einem Hafen gewesen war, um nach Amerika zu segeln, da dort ihre Eltern seien. Joanie mischt sich nun ein und erzählt, dass auch Marsali in North Carolina wäre. Laoghaire erklärt, dass Marsali ihre älteste Tocher sei, und nun wäre sie bereits verheiratet. Wieder mischt sich Joanie ein, “Ja, mit einem ‘Frosch‘”. (Hierbei wird das Wort Frosch als Anspielung an die französische Herkunft von Fergus benutzt.) Marsali wendet sich nun ihrer jüngsten Tocher zu und meint, “Ja, aber er ist auch der Vater meines Enkels”. Nun wendet sie sich wieder Brianna zu und erkundigt sich, ob sie denn vorgehabt habe ganz alleine zum Hafen zu gelangen, denn alle Häfen, die sie kennen würde, wären ein ganzes Stück weit weg. Bree wirkt etwas verlegen, als sie zugibt, gehofft zu haben, auf ihrem Weg jemanden zu finden, der sie im Wagen mitnehmen würde. Laoghaire scheint Brianna leid zu tun, denn nun setzt sie sich zu ihr auf’s Bett und stellt sich selbst und ihre Tochter namentlich vor. Brianna tut es ihr gleich und Laoghaire bietet ihr an, so lange zu bleiben, wie sie möchte.

 

Es ist bereits dunkel, als ein Besucher zum Haus kommt und von Laoghaire empfangen wird. Es ist niemand Geringerer als Ian Murray. Laoghaire wirkt etwas ungehalten und meint, dass sie hofft, er bringe ihr gute Neuigkeiten, denn sie wäre nicht länger gewillt, zu warten. Ian überreicht ihr eine Geldbörse, merkt aber an, dass es wahrscheinlich nicht das ist, was sie erwartet hat. Laoghaire zählt die Münzen und stellt entrüstet fest, dass es nicht einmal die Hälfte der vereinbarten Summe sei, die Jamie Fraser ihr schulde. Ian bitte sie Nachsicht zu haben. Er versichert ihr, dass sie ihr Geld bekommen wird, sobald es ihm (Jamie) möglich wäre, denn er wäre ein Mann von Ehre. Hierauf lacht Laoghaire sarkastisch auf. Der Streit weckt Bree, die nun interessiert zuhört. Laoghaire keift weiter, ob es denn ehrenhaft wäre, Bigamist zu sein und seine Frau und Kinder zu verlassen. Der Streit erinnert Brianna an die Streits, die ihre Eltern immer hatten und sie denkt an vergangene Zeiten, was wir in einem kurzen Rückblick sehen.
Zurück im Hier und Jetzt keift Laoghaire unbeirrt weiter und Ian versucht, sie zu beschwichtigen. Bree beschließt aufzustehen und nach dem Rechten zu sehen. Sie legt sich eine Decke um und geht ins Nebenzimmer. Als sie den Raum betritt verstummt Laoghaire endlich. Ian sieht sie und fragt, wer denn das Mädchen wäre, woraufhin ihm Laoghaire erzählt, dass sie ihr geholfen habe. Ian entschuldigt sich bei Brianna, dass sie durch den Streit geweckt wurde, doch Bree entschuldigt sich, dass sie gestört habe. Anhand ihres Akzentes bemerkt Ian, dass sie nicht aus Schottland kommt, und fragt verwundert, “An Outlander?” (Das Wort Outlander ist gleichzusetzen mit “Ausländer”, “Fremder”). Laoghaire versichert Bree, dass es kein Problem wäre, sie aber Ruhe brauche und sich wieder hinlegen solle. Ihr Tonfall lässt keine Zweifel offen, dass dies keine Bitte war. Ian bietet Laoghaire sein eigenes Geld an, doch sie lehnt ab, denn sie habe “zumindest noch ihren Stolz”.

Am nächsten Morgen tritt Brianna aus dem Haus und sieht Joanie und ihre Mutter bei der Gartenarbeit. Laoghaire entschuldigt sich abermals für die nächtliche Ruhestörung, doch Bree gibt zu, sie wäre doch eher der Störenfried gewesen. Brianna fragt, ob denn der Mann Laoghaires Eheman wäre, doch Laoghaire klärt sie auf, dass er lediglich ein Bote wäre, ein Verwandter ihres Ex-Mannes. Sie erzählt Bree, dass ihr Ex-Mann die ausgemachte monatliche Summe nicht bezahlen wolle und wird von Brianna bedauert. Laoghaire gibt zu, dass es oft hart ist, so zu leben. Dann lenkt sie ab und meint, wie sehr doch das Kleid von Marsali Bree stehen würde. Brianna bedankt sich nocheinmal dafür, woraufhin Laoghaire antwortet, wenn ihre Töchter einmal in solche Nöte geraten, wie sie, dann würde sie hoffen, dass sich vielleicht auch jemand um sie kümmern würde. Laoghaire wendet sich nun an ihre jüngste Tochter und merkt an, dass es nicht mehr lange wäre, bis auch sie alt genug wäre, um solche schönen Kleider tragen zu können. Dann würde sie sicherlich ihre Mutter verlassen und heiraten. Die kleine Joanie ignoriert die Aussagen ihrer Mutter und bittet stattdessen Brianna ihr bei der Gartenarbeit zu helfen. Laoghaire lässt die beiden alleine und geht ins Haus, um Eintopf vorzubereiten.

Brianna fragt das Mädchen aus, ob es denn ihr Vater sei, der das Geld nicht schicken wollte. So erfährt sie, dass Joanie ihn zwar Da nennt, er aber nicht ihr leiblicher Vater sei, denn der habe sich schon fortgemacht, als sie noch ein kleines Kind gewesen war. Wohl konnte Brianna die Trauer des Mädchens spüren, denn sie lenkt nun ab und fragt Joanie, ob sie denn des Öfteren Blumen im Haar tragen würde. Die Kleine verneint dies und Brianna hilft ihr nun dabei. Als sie die Kopfbedeckung des Kindes abnimmt, merkt sie an, welch wunderschöne, rote Haare es hat. Daraufhin sagt das Mädchen, dass sie fast die selbe Haarfarbe hätte wie Brianna. Bree verrät, dass ihr gesagt wurde, sie hätte die Haarfarbe ihres Vaters geerbt, doch sie hätte ihn noch nie getroffen. Weise und ihren Jahren voraus sagt nun das Kind, dass wohl fast alle Männer Halunken wären und ob Brianna wisse, ob ihr Vater auch ein Taugenichts sei. Brianna lacht auf und gibt zu, es nicht zu wissen, es aber auch nicht zu denken. Sie fügt hinzu, dass sie hofft, ihn bald treffen zu können. Nun will Brianna noch von Joanie wissen, ob denn ihre Mutter denken würde, dass ihr Da ein Taugenichts sei. Das Kind bejaht und erzählt, er wäre immer gut zu ihr gewesen, aber er habe das Herz ihrer Mutter gebrochen, denn er hätte sie nicht geliebt, so wie sie ihn. Nun erzählt Bree von Frank, ihrem Ziehvater und ihrer Mutter, woraufhin wir eine kleine Rückblende sehen.

 

Im Rückblick sehen wir eine aufgebrachte Bree ins Büro ihres Vaters stürmen, der sichtlich aufgelöst und etwas angetrunken vor seinem Schreibtisch sitzt. Sie will wissen, was vor sich geht. Er antwortet nicht und sie bemerkt Papiere am Schreibtisch liegen. Frank hält sie nicht davon ab sie zu betrachten, sondern ermutigt sie noch dazu. Er erklärt, es wären Nachforschungen von einem Kollegen aus Schottland. Bree versteht nicht, was sie vor sich sieht. Zu diesem Zeitpunkt zumindest verstand sie es noch nicht. Doch wir erkennen die Todesanzeige ihrer leiblichen Eltern, die sie einige Jahre später auf ihre Reise in die Vergangenheit schicken wird. Brianna will von ihrem Vater wissen, wer denn gestorben wäre, doch er antwortet nur mit einem “Es ist kompliziert“. Das will sie aber nicht gelten lassen und versucht ihn in eine Unterhaltung zu verwickeln, den Therapeuten zu spielen. Sie sagt geradeaus heraus, dass diese Situation so gar nicht zu ihm passe und fragt erneut, was denn los wäre. Frank ringt sichtlich mit sich, doch um seine Tochter zu schützen, sagt er nichts. Er bittet sie zu gehen, da sich ihre Mutter sicherlich schon Sorgen machen würde. Etwas verärgert verlässt Brianna sein Büro. Frank meint noch zu ihr, dass er es ihr eines Tages sagen wird, doch ihre Antwort kommt kühl: “Eines Tages will ich es vielleicht nicht mehr wissen”.

Bree macht sich Bett fertig und Laoghaire kommt ins Zimmer. Sie gibt zu, dass sie wohl bald alleine sein wird, obwohl sie doch auch hofft, dass Joanie einen guten Ehemann finden wird, wenn so jemand überhaupt existiert. Brianna versichert ihr, dass es auch anständige Männer gäbe und dass Joanie sicher jemand finden wird, der alles für sie tun würde. Nun wird Laoghaire wehmütig und meint, dass auch ihr Ex-Mann einmal alles für sie zu tun bereit gewesen war. Als sie noch jünger war, habe er sich sogar einmal für sie schlagen lassen und er habe immer wieder kleine Küsse von ihr eingefordert, wenn er sie sah, doch dann kam eine andere Frau und habe ihn verhext und ihr weggenommen. Brianna gibt zu, diesen Schmerz des Verlustes zu kennen. Laoghaire erzählt von den Glücksmomenten, als sie als Familie vorm Kaminfeuer saßen und sich Geschichten aus der Bibel erzählten. Doch seit ihr Ex-Mann gegangen war, könne sie es nicht über sich bringen und Joanie würde es zu sehr schmerzen. Nun will Brianna wissen, was denn Joanies Lieblingsgeschichte gewesen war und Laoghaire antwortet, es wäre die von Naomi und Ruth gewesen. Brianna bittet sie, ihr die Geschichte zu erzählen. Zuerst ist Laoghaire sichtlich betreten, tut ihr dann jedoch den Gefallen. Plötzlich kommt eine in Decken gewickelte Joanie in den Raum und macht es sich auf dem Bett bequem. Sie kuschelt sich an Bree und gemeinsam lauschen sie der Geschichte. Die Glückseligkeit alter Zeiten scheint für einen Moment lang in das Haus zurückgekehrt zu sein.

Szenenwechsel zum Hafen. Man sieht Roger auf der Suche nach einem Schiff für die Überfahrt nach Amerika. So trifft er auf Stephen Bonnet, der Kapitän auf dem Schiff ist, welches nach Wilmington segelt. Doch Bonnet, der schon zu viele Passagiere an Board hat, weigert sich noch jemand mitzunehmen. Doch ein Nein kann Roger nicht gelten lassen, daher bietet er seine Dienste an. Der Kapitän mustert ihn abschätzend und meint, er habe nicht die Muskeln dazu. Dann wendet er sich ab und geht. Doch Roger, der unbedingt Brianna finden will und auf dieses Schiff muss – komme was wolle – läd sich ein schweres Fass auf die Schultern und ruft Bonnet zu, wohin er die Fracht denn haben wolle. Der Kapitän ist vom eisernen Willen des Burschen beeindruckt und lässt nun eine Münze entscheiden. Kopf – er kann mitsegeln -, Zahl – er bleibt hier. Er wirft die Münze in die Luft und fängt sie wieder auf. Das Glück ist auf Rogers Seite, denn er wird angeheuert und kann somit aufs Schiff, bei einem Gehalt von 20 Schilling im Monat.

Die nächste Szene wurde in Culross Palace gedreht. Ich kenne das Zimmer nur zu gut – dieses Zimmer besuchen wir auch auf ‘Claires und Jamies Eventreise‘ (Outlander-inspirierte Buserlebnisreise 2019). Für die 2. Staffel Outlander wurde hier bereits das Jakobiten Treffen mit Bonnie Prince Charlie gedreht. In der Outlander Staffel 4 stellt es Laoghaires Küche dar, wo sie emsig damit beschäftigt ist, Eintopf zu kochen. Brianna repariert währenddessen ein Schränkchen, sehr zur Freude ihrer Gastgeberin, die sich nun erkundigt, wie es denn Brees Knöchel ginge. Brianna erwidert, dass es nicht mehr stark schmerze und sie sich bald auf den Weiterweg machen würde. Laoghaire gibt zu, dass Brianna eine Bereichung sei. Laoghaire will nicht den Eindruck zu vermitteln, Brianna sei nicht willkommen. Beinahe könnte man sie mögen. Beinahe. Joanie betritt die Küche mit Blumen im Haar. Laoghaire erzählt Bree, dass Joanie sie sehr ins Herz geschlossen habe, woraufhin Bree anfängt, für das Mädchen ein Lied zu singen. Das Kind kennt die Melodie natürlich nicht, denn der Song stammt aus einem anderen Jahrhundert. Laoghaire erzählt nun, dass auch Mädchen aus Lallybroch oft Blumen in den Haaren getragen hätten. Brianna wird beinahe zur Salzsäule als sie den Namen Lallybroch hört. Sie erkundigt sich sofort nach Lallybroch und Laoghaire meint, dass es gar nicht weit weg sei. Nun erklärt Brianna, dass Verwandte ihrer Mutter dort leben. Nun ist Laoghaire ihrerseits interessiert und fragt, wer denn ihre Mutter sei, denn eventuell kennen sie sich sogar. Als Laoghaire aber dann den Namen Claire Fraser hört, verwandelt sie sich vor unseren Augen in einen feuerspeienden Drachen – Naja, Ok, nicht ganz, aber ihr wisst schon, was ich meine. Ihr Gesicht spiegelte zumindest sämtliche Farben des Regenbogens wider vor Schock. Sie schluckt hart und stammelt, dass Brianna nie erwähnt hätte, dass sie Fraser hieße. Brianna verneint das auch, denn ihr Name wäre ja auch Randall, so wie der ihres Ziehvaters Frank. “Der Mann, den deine Mutter nicht so wirklich liebte”, gibt Laoghaire verächtlich von sich, die sich somit verrät, das Gespräch der beiden im Garten belauscht zu haben. Bree wundert sich über Laoghaires Reaktion und wird nicht daraus schlau. Laoghaire merkt nun auch an, dass Frank ein außergewöhnlicher Mann gewesen sein muss, sie als seine Tochter anzunehmen und aufzuziehen. Brianna bejaht dies und verrät, dass er inzwischen leider verstorben sei. Laoghaire scheint dies auch aufrichtig leid zu tun.

Im folgenden Rückblick serviert Brianna einem vollkommen angezogenen, am Sofa schlummernden Frank Cream Tea. Sie entschuldigen sich beieinander für den Wortwechsel im Büro. Frank fragt Brianna, ob sie denn schon einmal darüber nachgedacht hätte, im Ausland zu studieren, doch sie verneint es, denn Harvard wäre hier in Boston und er wäre hier.

 

Zurück in der Küche, wo das Gespräch zwischen Laoghaire und Brianna immer erhitzter wird. Laoghaire will nun Unruhe stiften – weil sie das ja so außergewöhnlich gut kann – indem sie Bree fragt, ob sie denn die Worte ihrer Mutter glauben würde, warum sie ihr leiblicher Vater nicht habe großziehen können. Brianna bejaht, denn sie hätte keinerlei Grund den Worten zu zweifeln. Doch Laoghaire setzt ihr den Floh ins Ohr, dass Leute reden würden. Sie selber habe Dinge über ihren Vater auf Lallybroch gehört, die sie gar nicht vermag widerzugeben (‘Doofe Gans’, denk ich mir an dieser Stelle). Laoghaire wird sehr gut von Nell Hudson gespielt, die im wahren Leben eine ganz Liebe ist, wie ich auf Outlander-Conventions empfand. Wie schon erwartet und wie auch von Laoghaire beabsichtigt, will Brianna nun natürlich wissen, was denn so geredet wird. Laoghaire erzählt also schweren Herzens (oder eher mit Freude), sie habe gehört, dass er einfach kein Kind haben wollte. Und als er dann herausfand, dass ihre Mutter mit ihr schwanger war, hätte er sie fortgeschickt. Bree ist verwirrt und kann es nicht glauben. Laoghaire meint noch (und dabei segelt meine Teetasse nur knapp am Bildschirm vorbei vor Wut), dass sie es ihr ja am liebsten nicht hätte sagen wollen, es wäre aber immerhin besser, sie würde es von ihr erfahren, als von jemand Anderem und sie hoffe nur von ganzen Herzen, dass ihr Vater sie nicht noch einmal ablehnen würde. Brianna ist sichtlich schockiert und traurig zugleich, gibt aber zu, dass sie ihren Vater trotzdem finden muss, selbst wenn das, was sie eben gehört hat, der Wahrheit entsprach. Laoghaire will nun wissen, warum sie es denn so eilig habe und unbedingt ihren Vater suchen wolle. Brianna antwortet wahrheitsgetreu, dass sie nicht erklären kann, wie, aber sie wissse, dass es ein Feuer geben würde und sie das Leben ihrer Eltern retten müsse. Nun brennen bei Laoghaire entgültig die Sicherungen durch und sie zeigt sich als ihr wahrhaftiges Selbst, wie wir sie schon kennen. Sie schreit Bree an, wenn es etwas gäbe, was ihre Allimentforderungen stoppen könnte, dann müsse sie es ihr sagen. Bree ist verwirrt und weiß nicht, worauf Laoghaire hinaus will. Doch Laoghaire ist nicht mehr zu stoppen und wirft ihr vor, sich in ihr Haus geschlichen und sie ausgenutzt zu haben. Bree erinnert sie daran, dass sie es gewesen war, die sie bei sich aufgenommen hatte. Laoghaire ist jedoch überzeugt davon, dass Brianna wohl von ihren Eltern geschickt wurde, um ihr ins Gesicht zu lachen oder sie gar zu verhexen. Sie beschuldigt nun Bree eine Hexe zu sein, wie ihre Mutter. Bree ist erstaunt, dass ihre aufgebrachte Gastgeberin ihre Mutter kennt. Laoghaire bekennt, sie nur zu gut zu kennen, denn sie wäre die diebische Hure gewesen, die ihren Ehemann gestohlen und sie ohne Mittel zurückgelassen habe. Bei diesen Worten betritt Joanie den Raum und fragt verzweifelt, “Deine Mutter ist Claire?” Bree bejaht es, doch merkt an, dass Claire Jamie nie verlassen habe wollen. Unter Tränen erwidert Laoghaire, dass Claire zu einem anderen Mann gegangen wäre und als der dann gestorben war, hatte sie ihr ihren Jamie gestohlen. Bree ist zutiefst geschockt und verteidigt ihre Mutter. Sie merkt an, dass sie sehen kann, dass sie nicht länger willkommen wäre und beginnt nun, ihre Habseligkeiten im Nebenraum zusammenzupacken. Laoghaire folgt ihr ins Zimmer und wirft ihr an den Kopf, Claire hätte am Scheiterhaufen in Cranesmuir brennen sollen. Nun fällt es Brianna wie Schuppen von den Augen, dass es die Frau ihr gegenüber gewesen war, die versucht hatte, ihre Mutter ermorden zu lassen. Dies spricht sie auch aus und Laoghaire antwortet bitter, dass es auch geklappt hätte, wäre Claire nicht eine richtige Hexe. Bree wirft ihr nun an den Kopf, natürlich wäre das ja einfacher zu glauben, als die Wahrheit, dass Jamie sie einfach nie geliebt habe. Diese Worte schüren Laoghaires Zorn und sie schließt Bree im Zimmer ein mit der Drohung, sie der Hexerei anzuklagen, wie schon ihre Mutter. Verzweifelt versucht Brianna die Fensterläden zu öffnen, um zu entkommen, doch sie schafft es nicht.

 

Es folgt ein Rückblick, wo man Brianna und einige Freundinnen sieht. Ein Wagen hält an der Straße und Frank bittet Brianna, zu ihm ins Auto zu steigen. Er erinnert sie an ihr Gespräch zwecks Studium im Ausland und erzählt, er hätte eine Stelle in England an der Cambridge University angeboten bekommen und er wolle, dass sie mit ihm mitkomme. Er erzählt ihr außerdem, dass er und Claire sich scheiden lassen wollen, was Bree nicht begreifen kann. Frank versichert ihr, dass sie immer seine Familie sein wird, komme was wolle. Bree erinnert ihn an all die Pläne, die sie geschmiedet hätten, nur um von Frank zu hören, dass das Leben eben manchmal Pläne durchkreuzt und das Leben einen anderen Lauf nimmt, als vorerst beabsichtigt. Aufgelöst steigt Bree aus dem Auto aus und plötzlich sieht man sie an Franks frischem Grab stehen. Sie schüttet ihrem toten Vater ihr Herz aus; dass sie denkt, wäre sie an jenem Tag bei ihm im Wagen geblieben, dann wäre er vielleicht jetzt noch am Leben.

Zu See, an Board des Schiffes, befehligt von Stephen Bonnet. Man sieht Roger seine Arbeit verrichten. Das Schiff ist voller Passagiere, viel zu viele von ihnen, es ist vollkommen überfüllt und die Zustände sind schrecklich. Roger streichelt ein weinendes Baby und die junge Mutter des Kindes erzählt ihm, es sei nun das erste Mal in Tagen, dass der Kleine zu weinen aufhöre, er würde ihn wohl mögen. Bald darauf fängt das Kind wieder aus Leibeskräften an zu brüllen und Stephen Bonnet nimmt den Kleinen auf den Arm. Er wiegt das Baby hin und her und schon denkt man, so schlimm ist er eigentlich gar nicht, doch dann gibt er dem Kind Whisky, damit es zu schreien aufhört. Man hört ein Krachen an der Außenwand des Schiffes und die junge Mutter fragt erschrocken, was das zu bedeuten habe. Bonnet erwidert, es seien Wale, die sich am Schiffskörper reiben würden. Die Frage, ob es denn eine Gefahr für sie darstellen würde, beantwortet er schulterzuckend mit einem, “Nur wenn die Wale Unfug im Kopf haben”. Er meint zudem zu Roger, “Ein weiser Mann lässt Entscheidungen, an denen er nichts ändern kann, am besten Gott selber entscheiden.”

Noch immer am Schiff, es ist nun Nacht und Roger schläft friedlich in seiner Hängematte. Verzweifelte Schreie lassen ihn jedoch hochschrecken. Er geht der Sache auf den Grund und erfährt, dass ein kleines Mädchen an den Pocken erkrankt war und Stephen Bonnet sie über Board werfen wolle, um die übrigen Passagiere zu schützen. Die Mutter des Kindes bettelt verzweifelt um Gnade. Roger weigert sich, den Befehl auszuführen, also nimmt es Bonnet in seine eigenen Hände. Die entsetzte Mutte des Mädchens stürzt sich ihrem Kind hinterher in die dunklen Fluten, dem sicheren Tod entgegen, um in der kalten Umarmung des Meeresbodens mit ihrer Tochter wiedervereint zu sein. Roger ist entrüstet über Bonnets Tat, doch Bonnet macht ihn darauf aufmerksam, dass er Kapitän dieses Schiffes und sein Wort also Gesetz sei. Er gibt den Befehl, alle Passagiere zu untersuchen und alle mit Pocken und Ausschlag zu ihm zu bringen. Wegen der verheerenden Hygienebedingungen an Board leiden allerdings bereits mehere an Hautausschlag, sind jedoch keinesfalls an den Pocken erkrankt. Auch das kleine Baby hat Hautausschlag, da der Kleine gerade zahnt. Roger will der jungen Frau helfen und bietet ihr an, sie zu verstecken, woraufhin sie anmerkt, doch noch nicht einmal seinen Namen zu kennen. Roger nennt ihr seinen Vornamen. Die junge Frau stellt sich bei ihrem vollen Namen vor – Morag MacKenzie, und das Baby heiße Jemmy. Roger sieht sie an und scheint in diesem Moment zu erkennen, dass er seine Vorfahren vor sich hat. Auf ihre Frage, worauf er denn schwören würde, erwidert er, dass auch er ein MacKenzie sei und schwören würde er auf die Frau in seinem Leben.

Diese Frau – nämlich Brianna – sieht man nun in der nächsten Szene, wie sie immer noch versucht, zu entkommen. Mittlerweile hat sie es geschafft einen der Fensterläden zu öffnen, doch sie kann dadurch unmöglich ins Freie gelangen. Man hört, wie der Schlüssel im Schloss umgedreht wird und beinahe lässt Bree eine schwere Vase auf den Kopf der armen Joanie herniederkrachen, die gekommen ist, um sie zu befreien. Gemeinsam machen sich die beiden mit dem Pferdekarren auf nach Lallybroch. Brianna bedankt sich bei dem Mädchen, die ihr versichert, dass es schließlich nicht ihre Schuld wäre, dass ihre Mutter eine Hexe sei. Kleinlaut bittet das Mädchen Bree noch darum, wenn sie ihren Da sehen sollte, dass sie ihn bitten solle, nach Hause zu kommen. Ian empfängt die beiden und wundert sich, warum denn die Vagabundin mitgekommen wäre. Joanie klärt ihn allerdings sehr schnell auf, dass Brianna die Tochter von Jamie Fraser sei, was ihr Ian sofort glaubt. Er führt Bree ins Haus und sagt ihr, sie habe die Augen ihrer Mutter und Jamie habe sicher seine Gründe gehabt, warum er sie verschwiegen hat. Weiters gibt Ian zu, dass Jenny ihn sicher verdreschen wird, weil er nicht bleibt bis sie zurück nach Hause kommt. Jenny helfe momentan bei der Geburt ihres Enkelkindes, jedoch wäre es für ihn wichtiger, Brianna so schnell wie möglich auf ein Schiff zu bekommen.  Ian gibt Bree einen Beutel mit Münzen, um für die Überfahrt zu bezahlen, den sie erst gar nicht annehmen will. Er gibt ihr auch den Rat mit auf den Weg, sich bei ihrer Tante Jocasta in River Run zu melden, sie würde sicherlich wissen, wo Jamie und Claire zu finden wären. Des Weiteren schenkt er Bree noch eine Truhe voll mit Claires alten Kleidern.

Brianna trifft bei Lallybroch an

 

Zurück am Schiff. Roger bringt etwas Essen zu Morag, die er im Speiseraum versteckt hat. Er merkt an, dass das Baby nun auch schon gesünder aussähe. Doch plötzlich steht Bonnet hinter ihm und ist gar nicht erfreut. Die Küchenhilfe hätte die junge Mutter samt Kind entdeckt und es wäre ja nicht sonderlich fair, dass die beiden sich hier aufhielten, wärend alle anderen oben zusammengepfercht wären. Am meisten ärgert ihn aber, dass Roger ohne Erlaubnis Essen an die beiden verteilt hatte. Er zückt eine Münze und erzählt, was es mit dem Münzwerfen denn auf sich habe. Als er noch jünger war, sollte beim Bau eines Hauses – so wie es Brauch war – ein Opfer in das Fundament des Hauses eingemauert werden. Lebendig. Er war in der näheren Auswahl gewesen und eine Münze habe über sein Leben entschieden. Diese Münze. Darum würde er sie in brisanten Situationen immer noch zu Rate ziehen. Roger ist entrüstet, dass der Kapitän eine Münze über das Leben der Mutter und des Babys entscheiden lassen wolle, doch Bonnet versichert ihm, dass es nicht das Leben der beiden ist, sondern das seine. Erneut wirft Bonnet die Münze hoch und fängt sie wieder auf. Kopf – Roger wird leben -, Zahl – sein Leben ist verwirkt. Das Glück ist abermals auf Rogers Seite, doch er sieht sichtlich mitgenommen und geschockt aus.

Ian bringt Brianna nun zum selben Hafen, von dem auch schon Roger abgelegt hat. (Übrigens ist dieser Hafen in Dunure in Schottland, Süd Ayrshire). Er bittet Bree, young Ian zu sagen, er solle doch bitte öfter schreiben. Er versichert ihr auch, dass sich Jamie wahnsinnig freuen wird, sie zu sehen.
Bree will sich um die Überfahrt kümmern und trifft dabei auf Joseph Wemyss, der sie bittet, seine Tochter als ihre Dienerin mitzunehmen. Bree lehnt dies erst ab, doch Joseph fleht sie beinahe an, denn ansonsten würde seine Tochter als Konkurbine enden. Besser also sie wäre durch einen Ozean von ihm getrennt, um ihr diese Schmach zu ersparen. Brianna, die wohl auch gegen eine Begleitperson nichts einzuwenden hatte, kauft also zwei Plätze auf dem Schiff und willigt ein, Elizabeth Wemyss mitzunehmen. Als sie auf dem Weg zum Schiff sind, ruft Joseph Wemyss seiner Tochter noch nach, dass sie daran denken soll, ihre Gebete zu sprechen. Das erinnert Brianna an ihren Vater und für einen Moment lang glaubt sie, Frank zu sehen, der ihr aufmunternd zunickt. Mutig treten die beiden Frauen nun einer unbekannten Zukunft entgegen.

Dunure Harbour in Ayreshire

 

Ich kann mich bei der vierten Staffel nur immer erneut wiederholen, diese Folge war wieder eine der besten bislang. Besonders auch die Rückblicke fand ich sehr schön, wo man auch Frank wieder sehen konnte und mehr über die Geschehnisse in der Vergangenheit – oder in dem Fall, der Zukunft – erfährt. Z.B., dass Frank Randall schon vor Jahren wusste, dass Claire wohl wieder in die Vergangenheit zurückreisen würde und dort, gemeinsam mit der Liebe ihres Lebens, bei einem Feuer umkommen würde. Den Buchlesern war dies allerdings schon bekannt. Ich freue mich schon auf die nächste Folge Outlander. Außerdem freue ich mich schon ab April, wenn unsere Outlander Touren wieder beginnen, nach Culross zu fahren und wieder in den Räumen zu stehen, in denen für diese Outlander Folge gedreht wurde.

>>> Outlander-inspirierte Reise 2019 <<<

 

Reviews zur 4. Staffel Outlander

1. Folge Outlander, Staffel 4

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4. Folge Outlander, Staffel 4

5. Folge Outlander, Staffel 4

6. Folge Outlander, Staffel 4

 

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